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Gestern konnte unsere 1.Herren endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis feiern. Nach der schmerzhaften Niederlage im Derby gegen den TSV Travemünde II ging es an diesem Wochenende gegen die Verbandsliga-Reserve von RW Moisling. Bei kühlen Temperaturen und wechselhaften Wetter sahen die unentwegten Zuschauer ein ebenso abwechslungsreiches Spiel. Beide Teams konnten in der letzten Woche nicht punkten und drohten bei einer Niederlage in die untere Tabellenhälfte hinein zu rutschen. Deswegen war es schon verwunderlich, dass beide Teams sofort den Weg nach vorne suchten.

Das Spiel begann gleich mit einem Paukenschlag! Die Gäste steckten den Ball gekonnt im Mittelfeld durch und unsere Abwehr wurde überrumpelt. Marcel im Tor kam ebenfalls einen Moment zu spät und brachte den gegnerischen Stürmer im Strafraum zu Fall. Der fällige Elfmeter war unstrittig und die heimischen Fans schwante Böses. Doch Marcel ahnte die Ecke und hielt den Strafstoß großartig. Dieser Moment war sicherlich der Startschuss für unsere beste erste Halbzeit in dieser Spielzeit. Wir waren hellwach und drängten sofort auf das Tor der Gäste. Christian Reinke, Jan Lindhorst und Maik Bertmann haderten mit dem Schussglück als sie innerhalb von fünf Minuten jeweils die Latte trafen. In der 17.Minute dann der Führungstreffer von unserer Nummer 11! Christian Reinke wurde mustergültig eingesetzt und schob überlegt ins Tor. Nur sechs Minuten später durfte sich, der an diesem Tag überall zu findende Maik Bertmann in die Torschützenliste eintragen. Endlich nutzten wir unsere Torchancen auch zu Toren. Der Ball lief nun wie an der Perlenschnur durch unsere Reihen und auch defensiv standen wir erheblich sicherer. In der 25 Minute dann ein Strafstoß für Rot-Schwarz. Jan Lindhorst nahm sich das Spielgerät und knallte ihn humorlos in die Maschen. RW Moisling schwamm nun erheblich und verlor die Ordnung. Wir drückten weiter auf das Tempo und Morten Mette war es schließlich, der die 4:0 Führung für unsere Farben besiegelte. Nach einer halben Stunde setzte dann Jan unter seine sehr gute Leistung einen dicken Strich mit dem 5:0 für den TSV Siems. Endlich belohnte sich unser Wirbelwind mit Toren für seinen couragierten Auftritt und war der Spieler des Tages. Unser Team zeigte sich endlich als Einheit und man merkte dem Team an, dass sie die letzten 14 Tage im Training gut gearbeitet hatten. 

Nach dem Wiederanpfiff kam unser Team nur schwer wieder ins Spiel. Moisling stemmte sich nun gegen einen Kantersieg und unser Team investierte nicht mehr alles in jeden Ball. Aber gerade diese 5-10% weniger sorgten dafür, dass Moisling wieder besser ins Spiel kam. In der 60.Minuten war diese Phase aber schlagartig vorbei, als ein gegnerischer Spieler durch eine Unsportlichkeit mit der Ampelkarte zum Abkühlen geschickt wurde. Das Spiel plätscherte nun dahin ohne noch mit großen Torchancen zu dienen. Den Fans war es egal, die drei Punkte bleiben verdient am krummen Weg und wir können wieder einmal ein Erfolgserlebnis feiern.

Am nächsten Wochenende kommt wieder eine Verbandsliga-Reserve, dieses Mal ist Eintracht Grönau zu Gast und wenn wir die 1.Hälfte wiederholen können, sollte auch in diesem Match etwas zu holen sein.

Weitere Ergebnisse:
Siems (AH) - TSV Pansdorf 1:5
SG Siems/Dänischburg (F) - JuS Fischbek 6:3

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Wie an der Küste üblich war unsere 1.Herren am Wochenende mächtig unter Wind. Coach Peters bat am Samstag zum eintägigen Trainingslager am heimischen Krummen Weg. Es wurden hauptsächlich taktische Inhalte und Standardsituation geprobt, die Anstrengung war der Mannschaft deutlich abzulesen. Nach fünf Stunden Training inkl. Pausen hatte der Coach schließlich genug gesehen und beendete den sportlichen Teil.

Im Anschluss machten sich die Spieler noch auf, „ihre“ Kabine etwas aufzumotzen und brachten etwas Farbe im Spiel. Damit soll aber noch nicht genug sein, weitere Verschönerungen stehen noch auf dem Programm und sollen zeitnah umgesetzt werden.

Abschließend saß man noch etwas beim Grillen zusammen und ließ den Tag gemütlich ausklingen.

Am Sonntag stand nun der erste Pflichtauftritt auf dem Programm. Es ging im Kreispokal für untere Mannschaften gegen den TSV Schlutup II zum Trave-Derby. In der letzten Saison konnten wir uns zweimal (Pokalsspiel und in Schlutup) durchsetzen, während Schlutup das Spiel bei uns für sich entscheiden konnte. Der Rahmen für ein spannendes Spiel war also gegeben. Beide Trainer konnten nicht ihre Bestbesetzung aufbieten und schauten gespannt auf die ersten Minuten. Man sah allerdings deutlich, dass unserem Team der gestrige Tag noch tief in den Knochen steckte. Gerade im Offensivspiel leisteten wir uns viele Abspielfehler und kamen daher nur schlecht in Fahrt. Schlutup hatte an diesem Tag wenig Schussglück und so lebte das Spiel weitestgehend von der Spannung. In der 35.Minute initiierten wir unseren ersten guten Angriff, Andre Burow bediente Tobias Reinke, der zum umjubelten 1:0 für unsere Farben einschob. Schlutup antwortete mit wütenden Angriffen aber wir konnten das Ergebnis bis in die Kabine retten.

Nach der Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild, Schlutup drängte auf unser Tor und wir versuchten geschickt zu verteidigen. Und es sah auch erst ganz gut aus, entweder vergab Schlutup gute Möglichkeiten oder Julian Schwarz im Kasten war zur Stelle. Gerade in der 60-70.Minute rettete uns Multi das ein oder andere Mal. In der 72.Minute war dann auch er machtlos, eine scharfe Hereingabe von der rechten Seite verwertete Schlutup zum verdienten Ausgleich. Dabei blieb es auch nach 90 Minuten. Es ging also in die Verlängerung! Hier machte sich der Kräfteverschleiß nun deutlich bemerkbar. In der 98.Minute erzielte dann Schlutup das 2:1 und acht Minuten vor dem Ende noch folgerichtig das 3:1. Alles in allem ein gerechtes Ergebnis, welches sicherlich höher hätte ausfallen können. Unserer Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen in Bezug auf den Einsatz, aber man sah noch deutlich die Probleme in der Vorwärtsbewegung. Jetzt gilt es sich vorzubereiten auf den ersten Gegner in der Punktrunde am Sonntag. Gegner ist der spielstarke Aufsteiger aus Hansa.

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In diesem Jahr findet der 7.Fielmann-Cup (ehemals TraveCup) vom 15.07.-23.07.2016 auf der Sportanlage in Kücknitz, Tannenbergstraße 14 statt.

Traditionell sind die Teilnehmer der TSV Kücknitz, der TSV Dänischburg, der TSV Schlutup, der TSV Travemünde und unser TSV Siems.

Startschuss ist am Freitag, den 15.07.2016 um 19.00 Uhr mit dem Classico der Trave zwischen dem TSV Kücknitz und unserer Elf.

Unserem Team steht nach dem Umbruch eine schwere Saison bevor, so dass wir gespannt sein dürfen, wie weit sich die Mannschaft bereits gefunden hat.

Der komplette Spielplan sieht wie folgt aus:

Freitag 15.07.2016 19.00 Uhr TSV Kücknitz gegen TSV Siems
Sonntag 17.07.2016 15.00 Uhr TSV Travemünde gegen TSV Dänischburg
    17.00 Uhr TSV Siems gegen TSV Schlutup
Montag 18.07.2016 19.30 Uhr TSV Dänischburg gegen  TSV Kücknitz
Dienstag 19.07.2016 19.30 Uhr TSV Schlutup gegen TSV Travemünde
Mittwoch 20.07.2016 19.30 Uhr TSV Dänischburg gegen  TSV Siems
Donnerstag 21.07.2016 19.30 Uhr TSV Travemünde gegen TSV Kücknitz
Freitag 22.07.2016 19.30 Uhr TSV Schlutup gegen TSV Dänischburg
Samstag 23.07.2016 15.00 Uhr TSV Siems gegen TSV Travemünde
    17.00 Uhr TSV Kücknitz gegen TSV Schlutup

 

Auch wenn es nur ein Vorbereitungsturnier ist, so gibt das Turnier einen ersten Fingerzeig wie die Kräfteverhältnisse an der Trave in dieser Saison verteilt sein werden. Für Spannung ist also gesorgt.

Die Mannschaft freut sich über euren Besuch!
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Gestern ging es bei sommerlichen Temperaturen für unsere Zwote auf der Falkenwiese um die sprichwörtliche goldene Ananas. Man kann weder auf- noch absteigen und fuhr entspannt zum Tabellenzweiten aus Viktoria, der noch jeden Punkt für den Gewinn der Meisterschaft braucht.

Coach Peters „zwang“ seiner Elf eine ungeliebte defensive Taktik auf, während der Gegner sehr offensiv zum Erfolg kommen wollte. So war es nicht verwunderlich dass der Gastgeber auch die erste Chance hatte, doch der Ball verfehlte knapp das Tor. Schon in der 4.Spielminute setzten wir unsere erste Duftmarke. Tobias Reinke setzte seinen Bruder Christian brillant in Szene und Bambino ließ sich nicht zweimal bitten und schob überlegt zum 1:0 für unsere Farben ein. Wir verstanden es in der Folgezeit gut, den Gegner den Spaß am Fußball zu nehmen. Jeder Spieler setzte sich für den anderen ein und immer wieder wurden die Räume geschickt zugelaufen. Viktoria fiel immer weniger ein und gleichzeitig wurden wir durch Konter immer gefährlicher. In der 34.Minute dann ein Strich von Herbert an den Pfosten, obwohl Bambino „ausweichen“ wollte, schaffte er es nicht und so landete der Abpraller zum Schrecken der Gastgeber wieder im Tor. Viktoria war nun völlig kopflos und wir konnten die einfallslosen Bälle in der Abwehr durch Jan Rexin, Daniel Blank, Philip Borth und Daniel Schuster immer wieder ablaufen. Als alle mit dem Pausenpfiff rechneten, erreichte ein langer Ball doch mal einen gegnerischen Spieler und es stand quasi mit dem Pausenpfiff 1:2.

Nach der Halbzeit machten wir uns auf einen Sturmlauf von Viktoria gefasst und er kam! Angriff um Angriff rollte auf unser Tor. Und bereits nach drei Minuten verlor Daniel Schuster den entscheidenden Kopfball und der Ball fand irgendwie den Weg ins Tor. Mit dem 2:2 verstärkte Viktoria nochmals seine Angriffe. Wir versuchten gegen zu halten, aber wussten uns meist nur mit Befreiungsschlägen zu wehren. So schnell der Ball weg war, so zügig war er auch wieder da. Erholung Fehlanzeige! Viktoria generierte in der zweiten Halbzeit sicherlich 10-15 Hochkaräter, aber heute war Fortuna auf unserer Seite. Und nicht nur Fortuna hatte heute weinrot an, sondern auch Julian Schwarz im Tor hatte einen glänzenden Tag erwischt. Immer hatte Multi im Kasten noch irgendwie ein Körperteil am Ball, dass der Ball das Aluminium traf oder neben das Tor gelenkt wurde. Viktoria wurde immer verzweifelte und wir mobilisierten alle Kräfte. Die zweite Hälfte hatte richtig Kraft gekostet, aber fünf Minuten vor Schluss hatten wir dann doch noch unsere Chance. Wir setzten uns auf der linken Seite durch und spielten auf einmal einen 5:1 Konter. Aber getreu dem Motto „zu viele Köche verderben den Brei“ konnten wir leider kein Kapital daraus schlagen, es wäre auch sicherlich nicht verdient gewesen. Die vier Minuten Nachspielzeit fühlten sich schließlich wie 30 Minuten an, aber am Ende hatten wir uns mit vollem Einsatz belohnt! Aufgrund der verteilten Halbzeiten sicherlich ein verdientes Unentschieden, auch wenn es in der zweiten Halbzeit glücklich zustande gekommen ist. Dass es nicht alle so sahen, zeigten die Szenen nach dem Schlusspfiff durch die Gastgeber. Sicherlich kein Fair-Play in diesem Moment und völlig unverständlich nach der fair geführten Partie von beiden Seiten. So lieben wir unseren Sport, alles raus gehauen und belohnt worden! Klasse Leistung!

Jetzt heißt es erst einmal das spielfreie Wochenende genießen, um für den Endspurt in der Liga fit zu sein. Es gilt Tabellenplatz 5 als Aufsteiger zu festigen!

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Am Sonntag empfing unsere Zwote den Tabellenvierten aus Mosiling. Unsere Zwote selbst belegt den 5.Platz und wollte unbedingt einen Platz in der Tabelle gut machen, damit war die Zielrichtung klar und so wollte das Team das Spiel auch angehen.

Wie der geübte Leser richtig vermutet, ging es natürlich nicht wirklich gut los für unser Team. Bereits nach drei Minuten leisteten wir uns einen kapitalen Bock im Aufbauspiel. Der an diesem Tage nicht zu haltende Stürmer Torben Potrykus nutzte den Fehlpass von Philip Borth eiskalt zum 0:1 aus. In der Folgezeit waren wir bemüht, uns wieder ins Spiel zu kämpfen, aber der Schock war dem Team deutlich anzumerken. In der 10.Minute wurde Andre Burow in aussichtsreicher Position 18m vor dem gegnerischen Tor gefoult. Kai Hennings legte sich den Ball zurecht und erzielte einen Treffer „Tor des Monats“ in den Giebel! Gepusht von diesem sehenswerten Treffer versuchten wir gleich nachzulegen und drängten weiter auf das gegnerische Tor. In der 19.Minute dann allerdings der nächste Schnitzer in unserer Hintermannschaft, eine Rückgabe konnte Julian im Tor nur schwer kontrollieren. Torben Potrykus lief an und Julian trennte sich zu spät vom Ball. Dieses Geschenk nahm Moisling natürlich gerne an und ging nicht unverdient mit 2:1 in Führung. Diese beiden Patzer zeigten Wirkung bei uns und wir konnten nur noch gelegentlich unser Aufbauspiel aufziehen. Diese Schwächephase nutzte Jens Schneider mit dem Treffer zum 3:1. Getreu dem Motto „Schlimmer geht nimmer“ drängten wir nun nach vorne und bekamen das Spiel tatsächlich besser in den Griff. Fünf Minuten vor der Pause setzte dann Christian Reinke zu einem Solo an und ließ fünf Gegner stehen, Maik Bertmann nutzte diese Vorlage zum verdienten 2:3 Anschlusstreffer. Der Pausenpfiff beendete erst einmal unsere Drangphase.

Wir stellten uns noch einmal neu auf und kamen motiviert aus der Kabine. Aber wie so oft in der Saison kamen wir schläfrig in eine Halbzeit. Nur eine Minute nach Wiederanpfiff war es erneut Torben Potrykus, der vier Leute im Strafraum austanzte und überlegt zum 4:2 traf. Wer so verteidigt, der darf sich über Gegentreffer nicht beschweren. Wir drängten nun nach vorne und liefen schnurstracks in einen Konter, mit einer Bogenlampe aus 20m ging der RW Moisling auch noch mit 5:2 in Führung! Das Trainerteam veränderte noch einmal die Ausrichtung und gab die neue Richtung vor. Wieder war es Kai Hennings der mit einem Freistoß aus 18m für den erneuten Anschlusstreffer sorgte. Jetzt spielte nur noch unser Team. Dennis Schrader, Andre Burow, Adnan Talib vergaben mehrere Torchancen. In der 73.Minute machte es dann Andre Burow besser und verwandelte ein Zuspiel von Dennis zum 4:5. Jetzt hatten wir Blut geleckt und kamen immer wieder vor das gegnerische Tor, aber der Ball wollte trotz Hochkaräter nicht mehr über die Linie. Es wäre wohl auch zu viel des Guten gewesen. So blieb es schlussendlich beim 4:5 aus unserer Sicht.

Für den neutralen  Zuschauer war es sicher ein gutes Spiel, für unser Team eher eine verdiente Schlappe. Wenn man zuhause vier Treffer erzielt und keinen Sieg einfährt, dann muss man zwangsläufig das Spiel kritisch hinterfragen. Wir haben es nicht verstanden die Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden. Philip Borth hat sich leider auch noch verletzt, so dass es wenig positive Aspekte im Anschluss gab. An dieser Stelle noch einmal „Gute Besserung, Capitano“. Am Freitag geht es nun zum Derby gegen den TSV Travemünde. Schauen wir einmal, wer alles zur Verfügung steht. Eines ist allerdings sicher, wir werden dort anders auftreten als am Sonntag. Forza Siems!

Im Parallelspiel am Sonnatg konnte unsere 1.Herren endlich wieder einen Dreier mit einem 3:0 Sieg über den VfL Bad Schwartau verbuchen. Leider verletzte sich Torben Wendt bereits in der ersten Halbzeit sehr schwer. Er erlitt einen Achillessehnenriss ohne gegnerische Einwirkung. Alles Gute, Torben. Komm schnell wieder auf die Beine!

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Am Sonntag ging es für unsere Zwote endlich wieder um Punkte im Kampf gegen Eintracht 04 Lübeck. Bedeckter Himmel und etwas Wind umrahmten das Spiel zur ungewöhnlichen Uhrzeit um 15 Uhr. Das Team von Christian Peters musste kurzfristige Absagen hinnehmen, so dass es nochmals erhebliche Umstellungen zu Beginn des Spieles gab.

Von Anpfiff an suchte unsere Zwote den Weg nach vorne, brauchte aber etwas um die gewohnte Passsicherheit zu erreichen. Eintracht stand sehr tief und wollte mit Kontern zum Erfolg kommen. Gerade in der ersten Halbzeit machte es der Gast von der Ziegelstraße sehr gut und stellte uns immer wieder vor Problemen in der Abwehr. Aber wir ließen uns nicht einschüchtern und spielten weiter frech nach vorne. In der 27.Minute erzielte dann Tobias Reinke nach Vorlage von Bambino das 1:0 für unsere Farben. Obwohl beide Teams noch zahlreiche Chancen hatten, sollte es mit diesem Spielstand in die Pause gehen.

In der Pause stellten sich beide Teams noch einmal neu ein und kamen mit großen Engagement und Aggressivität aus der Kabine. Als Folge davon verteilte der umsichtige Schiedsrichter Geiselbrecht sechs gelbe Karten, um die Gemüter zu beruhigen. Wir kamen mit den Umständen besser zurecht und bekamen das Spiel auch besser in den Griff. In der 71.Minute bediente dann Daniel Schuster erneut Tobi im Zentrum und dieser bugsierte den Ball über die Linie zum 2:0. Quasi im Gegenzug schwächte sich der Gast selbst. Erst blockierte Marcel Rubien unseren Torwart Niklas Wilka beim Abschlag und wurde dafür folgerichtig verwarnt, dann bedachte er den Schiedsrichter noch mit hämischen Applaus und sah dafür auch noch die Ampelkarte. Jetzt war der Widerstand gebrochen, das kräfteraubende Spiel der Gäste zeigte nun seine Wirkung und wir erhielten endgültig die Kontrolle über das Spiel. Zehn Minuten vor Ende bediente dann André Burow Maik Bertmann, der keine Mühe mit dem 3:0 hatte. Trotz weiterer Chancen blieb es schließlich beim leistungsgerechten 3:0 für unsere Farben.

Unsere Zwote hat damit in der Liga gleich wieder in die Spur gefunden und hat nun zwei Wochen spielfrei bis unsere Freunde LSC II ihre Visitenkarte bei uns abgeben. Den Gästen steht das Wasser bis zum Hals, so dass sie sicherlich alles daransetzen werden, etwas Zählbares mitzunehmen. Wir haben natürlich etwas dagegen. Wer wird sich am Ende durchsetzen?

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Halbzeit in der Vorbereitung und es wird Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen. Unsere Zwote will zum Beginn der Rückrunde erfolgreich in die letzten Spiele der Saison starten und so haben die ersten Wochen Spuren hinterlassen. Das Team um Christian Peters und Christian Zielke haben die ersten Wochen stark an der Grundlagenausdauer gearbeitet und ein ordentliches Fundament gelegt. So war es nicht verwunderlich, dass das erste Testspiel mit 0:6 gegen starke Gegner aus Preußen Reinfeld verloren ging. Lediglich die durchwachsene Trainingsbeteiligung macht dem Trainerduo etwas zu schaffen, doch man ist auf einem guten Weg. Wozu die Mannschaft fähig ist, konnte man schon im zweiten Spiel erahnen, als die Gäste aus Wentdorf/Sandesneben verdient mit 3:1 bezwungen wurden. Maik Bertmann verlebte einen Sahnetag und schoss mit einem Hattrick die Gäste quasi im Alleingang ab. Das Ergebnis täuscht ein wenig, hatte unsere Zwote noch etliche Chancen das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Allerdings zeigten wir in der Rückwärtsbewegung noch Schwächen. Genau an diesen Sachen arbeitete man in der vergangenen Woche und trat gestern voller Elan beim SV Sereetz II an. Der Gegner aus Ostholstein stellt eine brandgefährliche Offensive und wir wollten nochmals unser Defensivspiel verbessern. So zeigten beide Teams bei Dauerregen eine flotte Partie. Sereetz begann wie erwartet sehr stark und versuchte durch frühes Pressing, uns aus dem Konzept zu bringen. Mit zunehmender Spieldauer stellten wir uns immer besser ein und ließen die Bemühungen der Gastgeber verpuffen. Maik führte ausgezeichnet Regie und verteilte die Bälle klug auf Christian Reinke und Sven Pelz, die unser Offensivspiel immer wieder ankurbelten. Wir lösten uns geschickt und unsere Abwehrreihe um Philip Borth und Martin Bomba fand immer besser Zugriff auf die gegnerischen Stürmer und so bestimmte wir gegen Mitte der ersten Halbzeit auch das Spiel. Einzig die Torausbeute ließ noch zu wünschen übrig. Entweder hielt Andre Frese die Kugel fest oder das Aluminium rettete für die Gastgeber. So ging es mit einem schmeichelhaften 0:0 in die Kabine. Nach Wiederanpfiff drückten wir dann auf das Tempo und drängten Sereetz in die eigene Hälfte. Es dauerte allerdings bis zur 60.Minute, dass Sven alleine vor dem gegnerischen Torwart auftauchte und souverän abschloss. Der Bann schien endlich gebrochen. Wir waren noch beim Jubeln, als Sereetz unsere Freude ausnutzte und quasi im Gegenzug die Führung eliminierte. Alles wieder auf Anfang! Wir liefen allerdings weiter an und hielten das Tempo hoch. Als dann noch Niklas Dehnert das Feld verletzt verlassen musste, kam der SV Sereetz nur noch zu gelegentlichen Befreiungsversuchen. In der 71.Minute dann eine scharfe Hereingabe von unserer rechten Seite und Abwehrspieler Markus Deetz wusste sich nur mit einem Eigentor vor dem einschussbreiten Philip zu helfen. Jetzt waren wir wacher und drückten weiter. André Burow machte dann mit einem Doppelschlag in der 81. und 84.Minute endgültig alles klar. Sereetz kam zwar noch durch einen individuellen Fehler in der 86.Minute zum verdienten 2:4 Anschlusstreffer, aber dies sollte es auch gewesen sein.

Alles in allem eine starke Leistung unserer Zwoten, die einen starken Gegner deutlich besiegte und nun dem Spiel am Samstag entgegenfiebert. Da geht es zum Ligaprimus der Kreisliga, dem TSV Travemünde. Sicherlich ist der Gastgeber haushoher Favorit, aber wir wollen uns gut verkaufen. In der letzten Woche der Vorbereitung geht es dann gegen Lübeck 1876, bevor die Rückrunde mit einem Heimspiel gegen Eintracht Lübeck startet.

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Gestern beschloss unsere Zwote die Hallenzeit auf dem Turnier unserer Nachbarn aus Kücknitz. Die 2.Herren hatte zum Kräftemessen eingeladen und wir sind der Einladung gerne gefolgt. Nachdem wir die Futsal-Meisterschaften mehr schlecht als recht beendet hatten, konnten wir schon bei der Vorrunde der Hallenmasters zeigen, dass wir auch Halle können. So kam uns das Turnier mit „Derbycharakter“ gerade recht und wir wollten noch einmal unser Potential zeigen.

Im ersten Spiel ging es gleich gegen den Sereetzer SV II, der uns alles abverlangte. Mit etwas Glück konnten wir ein 1:1 über die Zeit bringen. Spätestens jetzt wusste jeder Spieler im Team, dass „nur Volldampf“ uns weiterbringt. Im zweiten Spiel gegen den Roten Stern konnten wir mit einem ungefährdeten 6:0 die erste Duftmarke setzen. So kam es schließlich zum ersten Derby gegen die Reserve aus Dänischburg. Nach kurzer Abtastphase konnten wir auch hier einen klaren 3:0 Erfolg verbuchen. Es schien so, als ob wir endlich zum Spiel gefunden hätten.

Dass ein Derby seine eigenen Gesetze hat konnten die zahlreichen Zuschauer dann im Spiel gegen den TSV Kücknitz II erleben. Der bis dahin sieglose Nachbar rannte immer wieder unser Tor an und Jan als Vertretung im Tor hatte alle Hände voll zu tun. Schließlich konnten wir uns in den Schlusssekunden noch bei ihm für das Festhalten der drei Punkte bedanken. Sieg ist Sieg und im Derby gleich doppelt schön! Mit 3:2 konnten wir auch dieses Spiel für uns entscheiden.

So kam es schließlich zum letzten Spiel gegen den VFB Lübeck IV. der Sereetzer SV stand an der Tabellenspitze und konnte mit +5 Treffern auf uns schon den Sekt kaltstellen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir drehten noch einmal richtig auf und hetzten die grünen Jungs durch die Halle. So stand es nach kurzer Zeit schon 4:0 für unsere Farben. Unsere Jungs hatten nun die zweite Luft und drängten weiter nach vorne, mit jeder Minute merkte man, dass wir mehr aufdrehte und der VFB abbaute. Schließlich spielten wir einen Kantersieg von 10:0 in 14 Minuten heraus, dass selbst der geschlagene Sereetzer SV Beifall spendete. Nicht zu Unrecht fragte sich das Trainerteam: „Warum nicht gleich so?“. Jetzt heißt es Adieu Halle und willkommen Vorbereitung. Ab Mittwoch sind unsere Jungs wieder im Trainingsbetrieb und bereiten sich auf die zweite Hälfte der Saison vor. Sonntag gibt es gleich das erste Duell mit Preussen Reinfeld II, um die Form zu testen.

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Gestern ging es für unsere Zwote bei gutem Wetter im Heimspiel gegen den FC Dornbreite das Hinspiel-Debakel vergessen zu machen. Entsprechend hoch motiviert ging unsere Zwote auch zu Werke. Man hatte die Woche gut genutzt und sich auf den starken Gegner eingestellt. Die Aussicht des Trainerteams auf eine frühzeitige Winterpause setzte evtl. noch einmal extra Kräfte frei und so sahen die Fans eine schnelle und gute Partie in der Kreisklasse A.

Im Gegensatz zu unseren normalen Auftritten übersprangen wir gleich die Abtastphase und drückten auf das Tempo. Das Trainerteam hatte tief in die Trickkiste gegriffen und Dennis Schrader auf den linken Flügel beordert, dort zeigte sich Dennis sehr spielfreudig und gab dem Spiel immer wieder neue Impulse. Kai Hennings und Tobias Reinke besetzten das zentrale Mittelfeld und sorgten für einen kontrollierten Spielaufbau. Wir wollten den Vorteil des Windes nutzten und liefen die gegnerischen Abwehrspieler immer wieder sehr früh an. Christian Reinke, André Burow und Maik Bertmann ließen den Abwehrspielern wenig Zeit und zwangen sie zu Fehlern. In der 10.Minute gipfelte solch ein Fehler in einen Eckball. Dennis brachte die Ecke auf den zweiten Pfosten und Tobi legte auf André, der einen Meter vor dem Tor keine Probleme hatte, den Ball über die Linie zu bringen. Dornbreite hatte anschließend große Probleme und suchte vergeblich nach einer Antwort. Diese hatte dann wieder André nur acht Minuten nach der Führung parat, als er ein Zuspiel von Bambino aufnahm und in seiner typischen Art zum verdienten 2:0 abschloss. Wir beherrschten nun das Spiel und versäumten es leider aus der Vielzahl an Chancen weitere Tore zu erzielen. Die Abwehrreihe um Philip Borth, Daniel Blank, Martin Bomba und Patrick Haferbecker stand sehr souverän und wenn doch einmal ein Ball Richtung Tor kam, war Niklas Wika zur Stelle. Mit dem Gefühl trotzdem etwas liegen gelassen zu haben, gingen wir mit einem 2:0 in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit ging es nicht nur gegen den immer wieder stark auffrischenden Wind sondern auch gegen entschlossene Gäste aus Dornbreite. Der Gästetrainer konnte nicht zufrieden gewesen sein und hatte seine Elf neu eingestellt und so drückten sie gleich auf das Tempo. Wir waren gut vorbereitet und nahmen die Angriffe auf und setzten unsererseits immer wieder auf gefährliche Konter. 15 Minuten vor dem Ende dann eine Schrecksekunde für unser Team ein Freistoß der Gäste klatschte an die Unterkante der Latte und trumpfte von da wieder in das Feld. Dornbreite startete nun seine Schlussoffensive und warf nun alles nach vorne. Den Raum nutzte Burak und bediente Bambino, der seine starke Leistung mit dem 3:0 krönte. Damit war das Spiel auch entscheiden.

Wir konnten die Schmach aus dem Hinspiel vergessen machen und uns eindrucksvoll revanchieren. Damit gehen wir nun als Tabellensechster in die wohlverdiente Winterpause. Drei Hallenevents stehen gleich im neuen Jahr auf dem Programm, bevor das Trainerteam Anfang Februar wieder zum Training bittet. Wir bedanken uns bei allen Fans für die Treue und wünschen noch eine besinnliche Adventszeit.

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Gestern ging es für unsere Zwote im Schneegestöber gegen den Dauerrivalen aus Fortuna. Nachdem die zweite und dritte Herren des Clubs vom anderen Ende der Stadt verschmolzen sind, traf man nun wieder auf alte Bekannte. Hatte es doch in den letzten beiden Jahren in unterschiedlichsten Klasse rassige Duelle gegeben, so bereitete man sich auch diesmal auf eine heiße Schlacht vor.

Das Wetter spielte allerdings nicht mit und zeigte sein weißes Gewand, beide Trainer und der Schiedsrichter einigten sich trotzdem darauf, das Spiel anzupfeifen. Es wurde mitunter zu einer Glückspartie, wobei unsere Zwote sich nie aufgab und einen Dreier einfuhr. Es begann mit vorsichtigem Abtasten des Gegners und des Platzes. André Burow, Maik Bertmann und Christian Reinke hatten die ersten Möglichkeiten, scheiterten allerdings am gut aufgelegten Torwart der Gastgeber oder am Wettergott. In der 21.Minute dann die kalte Dusche, Jannik Krebs zog auf der rechten Seite davon und versenkte den Ball zum überraschenden 1:0 für Fortuna. Wir schüttelten uns kurz und drängten wieder auf das gegnerische Tor. In der 26.Minute war es dann André Burow, der den Bann brach und eine Vorlage von Maik zum 1:1 verwandelte. Das Spiel war in dieser Phase ausgewogen und beide Mannschaften konnten ihre Chancen nicht nutzen. Auch wenn wir die größere Anzahl an Chancen hatten, so war das Unentschieden zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. In der 41.Minute nutzte dann Florian Knoop den Umstand, dass wir den Ball nicht aus dem Strafraum bekamen. Mit diesem glücklichen 2:1 für Fortuna ging es auch in die Kabine.

Wir stellten noch einmal System und Spielplan um und gingen motiviert in die zweite Hälfte. Sofort übernahmen wir das Kommando und drängten Fortuna in die eigene Hälfte. Aber die ersten Annäherungsversuche konnten wir leider nicht im Tor unterbringen. In der 60.Minute schlug dann die Reinke-Connection zu. Christian legte für Tobias auf und dieser erzielte den Ausgleich. Nur drei Minuten später schnürte Tobias seinen Doppelpack. André legte auf und Tobi erzielte die umjubelte Führung. Fortuna drängte nun noch einmal auf unser Tor, aber Kai Hennings und Philip Borth behaupteten die Mitte und Fortuna lief sich immer wieder fest. Es war nun ein Spiel auf Augenhöhe, wobei wir die besseren Chancen hatten. Leider konnten wir auch beste Chancen nicht verwerten. So mussten wir bis zur 82.Minute warten. Patrick Haferbecker bekam von Maik den Ball halbrechts zugespielt. Paddy zog nach innen und schlenzte mit Außenriss den Ball unhaltbar ins lange Eck. Ein Tor der Marke „Tor des Monats“! Jetzt war das Spiel endgültig entschieden. In der Schlussminute konnte André dann auch noch „seinen“ Doppelpack schüren, nachdem er eine Vorlage von Christian über die Linie drückte.

Alles in allem ein Sieg des Willens auf sehr schweren und grenzwertigen Geläuf. Wir haben uns auch nach zweimaligen Rückstand nie aufgegeben und schlussendlich den Sieg erzwungen. Jetzt kommt der Tabellenführer Lübecker SC zu uns und dort wollen wir ebenfalls einen guten Fight liefern. Schauen wir mal, was möglich ist.

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Das heutige Spiel gegen den direkten Tabellen- und Travenachbarn verlief in weiten Teilen eher zu unseren Gunsten. So konnten wir den größeren Teil des Spiels dominieren, bekamen allerdings in den ersten 15 Minuten und in den letzten 20 Minuten des Spiels nicht die nötige Konzentration und die notwendige Genauigkeit auf den Platz. Bereits nach 14 Minuten musste Daniel Schuster verletzungsbedingt ausgewechselt werden, Ersatzmann Oliver Käsdorf fand gewohnt schnell ins Spiel und machte einen guten Job. In der 25 Minute pfiff der konsequente Schiedsrichter Heiko Heuer nach einem aufgenommen Rückpass zum Torwart zu Recht einen indirekten Freistoß am Fünfmeterraum des Gegners. Diesen setzte Kai Hennings leider nur an den Pfosten. Nachdem ein Schlutuper Spieler in der 65 Minute einen Flankenversuch mit dem Unterarm ablenkte hieß es dann hoffnungsvoll "Elfmeter für Siems". Tobias Reinke vergab leider, sodass Schlutup neuen Wind in die Segel bekam und deutlich besser ins Spiel fand. In Minute 80 (Rexin für Haferbecker) und 88 (Pelz für Käsdorf) mussten wir gleich doppelt wechseln. Schlutup spielte ab der 80 Minute nur noch zu zehnt, doch leider verloren wir völlig die Zügel und wurden in den letzten zehn Minuten sehr unkonzentriert und kassierten drei unnötige späte Gegentreffer (86', 89', 90'). In der 87' parierte unser Schlussmann Niklas Wika den zweiten Elfmeter des Tages, sodass zumindest dieser Vergleich pari aus ging. Mit etwas mehr Einsatz und Konzentration wäre in diesem Spiel ganz bestimmt auch etwas Zählbares für uns möglich gewesen. Jetzt gilt es sich in der kommenden Trainingswoche konzentriert auf das nächste Spiel in Stockelsdorf vorzubereiten, das mit Sicherheit nicht einfacher für uns werden wird.
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Gestern ging es für unsere Zwote zum Auswärtsduell nach Grönau. Die Reserve der Verbandsligatruppe befand sich knapp vor unserem Team, so dass sich ein enges Spiel ankündigte. Die Elf von Christian Peters war der starken Offensive gewarnt und wollte gleich den Schwung aus der letzten Partie mitnehmen, dementsprechend entwickelte sich von Beginn an eine schnelle Partie. Die beiden Außenverteidiger Patrick Haferbecker und Daniel Schuster drängten immer wieder nach vorne. Mike Prehn und Sven Pelz liefen die gegnerischen Abwehrspieler immer wieder an und so kam der Gastgeber nur schwer ins Spiel und versuchte sein Glück mit langen Bällen. Einer dieser Befreiungsschläge landete in der 13.Minute bei Stefan Wenst, der aus stark abseitsverdächtiger Position das 1:0 erzielte und damit das Spiel auf den Kopf stellte. Wir ließen uns aber nicht aus dem Konzept bringen. Kai Hennings und Christian Reinke trieben das Spiel zentral immer wieder an. In der 21.Minute wurden wir dann auch endlich belohnt. Daniel setzte Maik Bertmann ein, der humorlos zum 1:1 ausglich. Grönau haderte noch mit dem schnellen Ausgleich, als Maik sich den Ball schnappte und nur eine Minute später André Burow die 2:1 Führung für unsere Farben erzielte. Jetzt bestimmten wir das Spiel endgültig und ließen die Gastgeber laufen. Fünf Minuten später brachte Maik den Ball wieder gefährlich in den Strafraum, die zu kurze Abwehr nahm Christian auf und versenkte zur Freude der mitgereisten Fans den Ball in den gegnerischen Maschen. Mit dieser 3:1 Führung gingen wir auch in die Pause.

Nach Wiederanpfiff drückte Grönau gleich auf das Tempo und wollte sofort den Anschlusstreffer erzielen. Wir hielten gut dagegen und konnten uns nach zehn Minuten aus der Umklammerung wieder befreien und ebenfalls Akzente im Spiel nach vorne setzen. Dann kam die 73.Minute, wieder wurde ein Ball in unserem Strafraum geschlagen, doch diesmal gab es ein Missverständnis zwischen Innenverteidigung und Niklas Wilke im Tor. Diese Unachtsamkeit nutzte Grönau eiskalt zum 2:3 Anschlusstreffer und schnupperte noch einmal am Ausgleich. Grönau hatte es nun eilig und wollte sofort nachlegen. Wir ahnten diesen Schachzug und spielten vom Anstoß direkt in die Spitze. André wurde von Oli bedient und bedankte sich auf seine Weise mit dem 2:4. Grönau war nun geschockt und brauchte etwas, um den Rückschlag zu verdauen. Gerade als Grönau wieder Fahrt aufnehmen wollte und zur Schlussoffensive blies, erkämpfte sich Marin Bomba den Ball, steckte durch zu Kai und dieser bediente butterweich André, der zehn Minuten vor dem Ende das 2:5 erzielte. Das 3:5 von Grönau in der 90.Minute kam schließlich zu spät, um dem Spiel noch einmal eine entscheidende Wendung zu geben.

Nach zwei Siegen in Folge sind wir nun wieder in der Spur und schauen erwartungsfroh auf die Spitzenspiele gegen den TSV Schlutup II und der Reserve von Stockelsdorf. Auch hier rechnen wir uns in der momentanen Form etwas aus.

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Gestern ging es für unsere Zwote im Kampf gegen den VfL Vorwerk mehr als nur um drei Punkte. Man wollte den Anschluss nicht verlieren und negativen Spekulationen keinen Raum lassen. Das Trainerteam hatte sich etwas einfallen lassen und bat das gesamte Team bereits um 10 Uhr zum gemeinsamen Frühstück, dementsprechend war die Stimmung gut und man freute sich auf den gefährlichen Gast.

Wir kamen gut ins Spiel und konnten gleich durch André den ersten gefährlichen Torschuss abgeben. Viele zweite Bälle landeten bei uns und wir versuchten Druck aufzubauen. Deutlich konnte man allerdings auch die Verunsicherung des Teams nach vier sieglosen Spielen in Folge erkennen. In der 20.Minute kam dann ein langer Ball von unserer linken Seite und Alexander Pretzer nutzte diese butterweiche Flanke zum 0:1. Wir hatten ein wenig nachgelassen und den Gast aus Vorwerk mehr Raum angeboten. Wir verstanden den Weckruf und machten wieder mehr Druck. Kai Hennings brachte Maik Bertmann in Position und Maik drosch den Ball aus 10m ins Netz. Endlich zeigten wir uns mehr in der Offensive und setzten immer wieder gefährlich unsere Offensivkräfte ein. In der 39.Minute setzte sich dann Christian Reinke stark durch und legte mustergültig für Mike Prehn auf. Mike brauchte allerdings drei Versuche um den gegnerischen Torwart zu überwinden, aber Tor ist Tor und wir nahmen es dankbar an! Mit dem knappen 2:1 ging es dann auch in die Kabine.

Nach dem Wechsel versuchten wir gleich wieder ins Spiel zu finden. Aber eine Bogenlampe von uns in der Defensive prallte unglücklich vor Niklas auf und dann über ihn ins Netz. Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu, fiel den Siemser Anhängern sofort nach dem Treffer ein. Aber wir gaben nicht auf und versuchten wieder nach vorne zu spielen. In der 65.Minute dann eine diskussionswürdige Situation im Strafraum von Vorwerk, der Ball wurde klar mit der Hand am Boden gestoppt aber der umsichtige Schiedsrichter Lasse Ohde entschied auf Weiterspielen. Sicherlich sahen es viele Rot-Schwarze anders, aber wir ließen uns nur kurz aus dem Konzept bringen. Unser Team spielte weiter mutig nach vorne. Bambino setzte sich erneut gut durch, bediente André im Strafraum und André schoss uns wieder in Front. Nur drei Minuten später dann ein Zweikampf in unserem Strafraum und Linienrichter Grote zeigte vehement auf Foulspiel. Schiedsrichter Ohde übernahm das Signal und entschied zur Überraschung aller Siemser auf Strafstoß. Klarer kann man einen Ball sicherlich nicht spielen. Aber heute hatte der Fußballgott ein weinrotes Trikot an. Niklas entschärfte den Strafstoß und so blieb es weiterhin bei der knappen Führung. Die Kräfte ließen nun etwas nach und damit auch die Konzentration. Ein langer Ball wurde auf unsere rechte Abwehrseite geschlagen, fand Christopfer Battlefeld und dieser das Tor. Wieder der erneute Ausgleich sieben Minuten vor dem Ende. Vorwerk schien mit dem Punkt zufrieden und zog sich etwas zurück, aber wir wollten endlich wieder einen Dreier. Wir warfen noch einmal alles nach vorne und bekamen noch weitere Chancen. Bambino war nun nur noch in der Offensive zu finden und setzte sich auf der linken Seite durch, seine Hereingabe fand den nachgerückten Kai Hennings, der noch zwei Spieler ausstiegen ließ, um dann das 4:3 in der 88.Minute zu erzielen. Jubel – Ball in den eigenen Reihen halten und Abpfiff.

Wenn wir schon keinen schönen Fußball spielen in dieser Phase der Saison, dann bieten wir den Zuschauern wenigstens ein Spektakel. Ein großes Lob an das Team, das zweimal zurückgekommen ist und immer an den Erfolg geglaubt hat. Erfreulich war zur Abrundung des Spieles das Mitwirken von Kapitän Philip Borth der seine lange Leidenszeit endlich beendet hat. Jetzt gilt es sich auf das schwere Spiel in Grönau vorzubereiten und wenn möglich eine kleine Serie zu starten.

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90 Minuten vor Spielbeginn flatterte die 13te Absage für das Team herein, Dennis Schrader musste als letzter Spieler die Partie absagen. Coach Peters standen die Sorgenfalten ins Gesicht geschrieben. Unsere Elf begann trotzdem sehr diszipliniert und versuchte früh Akzente zu setzen. Bereits nach sieben Minuten sollte diese Taktik aufgehen, Mike Prehn eroberte den Ball an der linken Außenbahn und bediente Maik Bertmann. Maik ließ noch einen Gegner aussteigen und bediente André Burow mustergültig, der keine Mühe hatte das 1:0 für unsere Farben zu erzielen. Der Gast brauchte etwas Zeit sich von dieser Eröffnung zu erholen, schaltete dann aber einen Gang höher und brachte Angriff um Angriff auf unser Tor. Niklas Wika im Tor bekam nun ordentlich was zu tun und konnte sich in seinem ersten Spiel mehrmals überragend auszeichnen. Angespornt durch die gute Defensivarbeit versuchten wir weiter mit langen Bällen zu operieren, aber mit zunehmender Spieldauer wurden die Pässe immer ungenauer. Nach einer halben Stunde war es dann soweit, Luis Soria wurde glänzend in Szene gesetzt und überwand unseren Keeper zum 1:1. Mit diesem Ergebnis sollte es auch in die Pause gehen.

Nach dem Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Der Tabellenzweite aus Viktoria war besser im Spiel und hatte größere Spielanteile. Wir standen sicher und ließen wenige Chancen zu. Es wurde etwas hektischer und Viktoria machte noch etwas mehr Druck. In der 67.Minute rutschte dann Abwehrorganisator Daniel Blank weg und diese kleine Unachtsamkeit nutzte Firas Chalha zum 2:1 Führungstreffer für die Gäste. Wir waren geschockt und brachten uns damit selbst aus dem Spiel. Viktoria nutzte diesen Zustand im Stile einer Klassemannschaft und erzielte noch die Treffer drei bis sechs in nur 12 Minuten. Das 1:6 in der 86.Minute war dann auch der Endstand.

Der Sieg geht sicherlich klar in Ordnung, allerdings dürfen wir uns nicht so aufgeben. Wir haben in dieser Trainingswoche viel zu tun, um uns für das Spiel am kommenden Sonntag vorzubereiten. Dann gastiert der VfL Vorwerk bei uns am Krummen Weg. Hier wollen wir endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern und werden alles investieren.

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Gestern ging es im Mittelfeld-Duell gegen RW Moisling 2. Es war klar, dass der Verlierer der Partie sich nach unten orientieren muss, während der Sieger sich im gesicherten Mittelfeld wiederfindet.

Der Gastgeber aus Moisling kam mit dieser Situation besser zurecht und drängte uns gleich in  die eigene Hälfte. Sie kombinierten schnell und sicher durch das Mittelfeld und brachten immer wieder ihre schnellen Außenspieler ins Spiel. Wir beschränkten uns in dieser Phase auf das Verteidigen und konnten in der Offensive leider für wenig Entlastung sorgen. Unsere Außen hingen in der Luft und die Sturmspitzen waren auf sich alleine gestellt. Nur mühselig konnten wir uns befreien. Nach gut einer halben Stunden hatten wir dann auch die ersten Chance, vergaben diese allerdings kläglich. Gerade als wir uns besser ins Spiel einbrachten, schlug der Top-Torjäger Moislings Jens Schneider zu. Er schloss einen Konter zielstrebig ab und Moisling ging nicht unverdient in Führung.
Mosiling versuchte gleich nachzulegen, aber mit unserer starken Innenverteidigung Daniel Blank und Martin Bomba konnten wir uns in die Pause retten.

Nach dem Wiederanpfiff dann ein völlig anderes Bild. Endlich waren wir präsenter und liefen die Gegner früher an, wir setzten Moisling unter Druck und diese machten nun erste Fehler. Wir generierten etliche Chancen und schnupperten am Ausgleich. André Burow, Maik Bertmann und Tobias Reinke vergaben beste Chancen in dieser Phase. Die größte Chance ließ Tobi in der 55.Minute liegen, als er 4m alleine vor dem Tor bedient wurde, aber den Ball nicht im Netz unterbringen konnte. Wir erhöhten noch einmal die Schlagzahl und so entstanden logischerweise größere Räume für Moisling. In der 67.Minute nutzte dann Torben Potrykus eine Unaufmerksamkeit in der Defensive und schloss freistehend aus 16m zum 2:0 ab. Sicherlich etwas schmeichelhaft zu diesem Zeitpunkt. Wir wechselten noch einmal offensiv und warfen alles nach vorne, aber heute war das Tor für uns wie zugenagelt. Und so blieb es beim 2:0 für die Gastgeber, sicherlich nicht unverdient, denn wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen und das Spiel dort verloren.

Jetzt gilt es die Fehler zu analysieren und abzustellen, denn schon am nächsten Wochenende kommt mit Viktoria 08 der Tabellenzweite zu uns und dort werden wir alles in Waagschale werfen müssen, um die Punkte am Krummen Weg zu behalten.

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Unsere Zwote stand Sonntag beim Mitaufsteiger Lübecker SC II auf dem Prüfstand. Man kennt sich schon seit zwei Spielzeiten und wusste um die schwere Aufgabe. Erschwert wurde sie sicherlich von den beiden Leihgaben der 1.Herren des LSC. Wir verzichteten wiederum auf Verstärkung aus der Ligamannschaft.

Wir starteten sehr nervös in die Partie und erlaubten durch ungenaues Passspiel und technische Fehler bei der Ballannahme dem Gastgeber das Spiel zu diktieren. Wir liefen in den ersten Minuten meist hinter den Gegner her und versuchten in die Zweikämpfe zu kommen. Nur selten konnten wir durch Maik Bertmann und André Burow in der Offensive für Entlastung sorgen. Das Aufbauspiel aus der Abwehr funktionierte überhaupt nicht und brachte immer wieder einen Bruch in unser Spiel. Der Gastgeber versuchte unsere Schwäche zu nutzen, konnte aber auch nur wenige Akzente im Offensivspiel setzen. So verrann die Zeit und es ging leistungsgerecht mit 0:0 in die Pause.

Wir veränderten etwas in der taktischen Ausrichtung und brachten mit Burak Ürel und Martin Bomba frische Kräfte ins Spiel. Burak hatte gleich zu Beginn der 2.Halbzeit einige Chancen und brachte neuen Schwung in unser Spiel. Martin kurbelte gleich das Spiel über die rechte Seite an und wir konnten endlich Druck entwickeln. Wir näherten uns dem gegnerischen Gehäuse an und setzten den LSC in deren Hälfte fest. Genau in dieser Drangphase traf uns das 1:0 durch Janik Fust tief ins Herz. Es waren noch 30 Minuten zu spielen und wir erhöhten noch einmal die Schlagzahl. Nur drei Minuten später konnte Tobias Reinke einen Ball erlaufen und traf überlegt zum 1:1. Patrick Haferbecker kam nun ebenfalls ins Spiel und versuchte ebenfalls über die Außenbahn für Aufregung zu sorgen, um doch noch das Spiel für uns zu entscheiden. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die großen Torchancen ausblieben. Nach umkämpften 90 Minuten pfiff Frank Horstmann die Partie ab und man trennte sich leistungsgerecht 1:1.

Sicherlich hatten wir Sonntag nicht unserem besten Tag, in Normalform wäre mehr möglich gewesen. Jetzt gilt es zu ergründen, woran es gemangelt hat. Wir haben nun zwei Wochen Zeit unsere Verletztenliste zu verkleinern, um wieder schlagkräftiger in die nächsten schweren Partien zu gehen.

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Trainer Thomas Wendt ist augenblicklich nicht zu beneiden, im Training zieht die Mannschaft sehr gut mit, ist spielfreudig und konzentriert bei der Sache. In den Punktspielen kann unsere 1.Herren leider ihre Trainingsleistung nicht auf den Platz bringen. Von einer Krise zu sprechen ist sicherlich verfrüht, aber ein klarer Abwärtstrend ist bedauerlicherweise zu erkennen. Als Mitfavorit gestartet dümpelt die Elf nun im unteren Tabellenmittelfeld herum und versucht den Trend umzukehren.

Ähnlich lief das Spiel ebenfalls am Sonntag. Unsere Elf wollte ein Zeichen setzen und sich aus dem Mittelfeld der Tabelle nach oben schieben. Das Spiel begann mit einem Schock für die Gäste des Türkischen SV, bereits in der 7.Minute blieb Kapitän Atilla Tetik im Rasen hängen und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Mannschaft schien geschockt, unsere Elf ließ sich davon nicht beeinflussen und bestimmte das Spiel. In der 32.Minute erzielte Rojhat Acer das 1:0 für unsere Farben. Nur sieben Minuten später war unser Torjäger erneut zur Stelle und schnürte den Doppelpack. Das 2:0 war mehr als verdient, hätte Rojhat doch 2-3 Treffer mehr erzielen können wenn nicht sogar müssen. Aber meist kommt es anders, als man denkt. Drei Minuten vor der Halbzeit nutzte Selim Sarikoc einen Fehler im Spielaufbau unserer Mannschaft und schloss zum 2:1 ab. Mit diesem für den Türkischen SV glücklichen Ergebnis ging es auch in die Pause.

Nach der Pause zeigte unsere Elf dann leider ihr zweites Gesicht. Alles was unsere Mannschaft in der ersten Halbzeit ausgezeichnet hatte, war nun verschwunden. Laufbereitschaft, Kampfgeist und Einsatzwillen waren wie weggeblasen. Das 2:2 durch Muhammed Derman in der 59.Minute war dann der Höhepunkt. Wir wirkten wie gelähmt und der Gast kam immer besser ins Spiel. Der Strafstoß in der 72.Minute drehte dann das Spiel vollständig auf den Kopf. Das 2:3 durch Selim Sarikoc versetzte unser Team in Schockstarre. Was jetzt allerdings folgte, möchten die Verantwortlichen sicherlich schnell vergessen. Davis Klak hatte seine Emotionen nicht im Griff und beleidigte lautstark den Linienrichter, folgerichtig kam er die rote Karte zu sehen und schwächte seine Elf zusätzlich. Fatih Erenkaya geriet darüber ebenfalls in Rage und sah ebenfalls zu recht die Ampelkarte. In zweifacher Unterzahl gelang unserem Team nicht mehr viel und sie musste noch das 4:2 durch Cen Anlar ebenfalls per Strafstoß schlucken. Dabei blieb es auch.

Alles in allem ist es unerklärlich, wie sich unser Team immer wieder selbst schwächt und solch unterschiedliche Halbzeiten anbieten kann. Am kommenden Wochenende geht es nun zum starken SC Buntekuh, dort gilt es einen Neustart hinzulegen, um nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen. Drücken wir die Daumen, die Anlagen sind sicherlich vorhanden!

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Nach dem 3:3 im ersten Spiel ging es für unsere Zwote im ersten Heimspiel darum, den erkämpften Punkt zu vergolden. Die Aufgabe hätte allerdings nicht viel schwieriger sein können, gab doch mit dem ATSV Stockelsdorf der letztjährige Tabellenzweite seine Visitenkarte im Mühlbachkessel ab. Trainer Peters plagten noch einige Verletzungssorgen, so dass die Zuschauer gespannt waren, wie unsere Zwote die neue Spielklasse annehmen sollte.

Die Mannschaft trat in einer etwas anderen taktischen Formation auf und stellte den ATSV Stockelsdorf damit vor einige Probleme. Unsere Zwote stand diszipliniert und machte es dem Gast nicht einfach den Ball in die Spitze zu spielen. Daniel Schuster, Kai Hennings, Daniel Blank und Martin Bomba sorgten dafür, dass Christian Zielke im Tor bei seinem Debüt nicht allzu viel zu tun bekam. Im Mittelfeld sorgten insbesondere Tobias Reinke und Rene Heldt dafür, dass die Abwehr der Gäste beschäftigt war und nur wenig Zeit zum Durchatmen hatte. Zwischen der 25. und 35.Minute musste dann auch dreimal das Aluminium für die Gäste retten. Hier wäre sicherlich eine Führung schon mehr als verdient gewesen. Wir mussten allerdings bis zur 39.Minute warten, ehe Christian Reinke von Andre Burow gut in Szene gesetzt wurde und diese Chance eiskalt zur überfälligen 1:0 Führung nutzte. Mit diesem für den ATSV Stockelsdorf schmeichelhaften Ergebnis ging es dann auch in die Kabine.

Nach dem Wechsel verschoben sich etwas die Spielanteile, ohne dass wir das Zepter aus der Hand gaben. In der 57.Minute trat dann Mike Prehn eine Ecke und Tobias Reinke krönte seine gute Leistung mit der verdienten 2:0 Führung. Aber nur drei Minuten später dann ein Schock für unser Team, Dennis Schrader sah nach dem zweiten verwarnungswürdigem Foulspiel vom guten Schiedsrichter Geißelbrecht die Ampelkarte und musste vorzeitig unter die Dusche. 30 Minuten waren nun noch zu spielen und das schwüle Wetter machte die Aufgabe sicherlich nicht leichter. Der Gast brachte noch einmal frische Kräfte und versuchte uns in die eigene Hälfte zu drücken. Wir stellten ebenfalls um und versuchten so die Ordnung im Spiel zu behalten. Aber bereits in der 70.Spielminute rutschte Christian Zielke ein haltbarer Freistoß durch die Beine und Stockelsdorf bekam noch einmal Oberwasser. Jetzt überschlugen sich die Ereignisse. Nur zwei Minuten später zappelte der Ball wieder in unserem Netz, aber der Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben. Dieser Umstand war der Kick für unser Team noch einmal alles in die Waagschale zu werfen. Wege wurden zugelaufen und immer wieder Nadelstiche in der Offensive gesetzt. Der ATSV Stockelsdorf brachte so keine nennenswerte Torchance mehr zustande und unsere Mannschaft konnte einen verdienten Sieg verbuchen.

Die Ampelkarte brachte uns noch einmal kurzfristig in Bedrängnis, aber letztendlich ist der Sieg verdient. Wir konnten nicht nur Stockelsdorf entscheidend am eigenen Spiel hindern, sondern auch gute eigene Chance kreieren. Jetzt gilt es in der nächsten Woche zuhause gegen Fortuna St. Jürgen 2 unsere Serie fortzusetzen. Respekt an die Mannschaft für die gute Leistung!

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Bei schwülem Wetter ging es für unsere Erste darum, die Heimniederlage gegen den SC Rapid vergessen zu machen.  Gegner war gestern der SV Olympia Bad Schwartau. Olympia ist sicherlich kein Lieblingsgegner unserer Jungs, aber man konnte von Beginn an sehen, dass die Mannen von Thomas Wendt gewillt waren, die Punkte in Siems zu behalten.

Der SV Olympia Bad Schwartau war gut eingestellt und erwartete tiefstehend die Angriffe der Hausherren. Die 1.Herren spielte ihren gewohnten Kombinationsfußball und ließ Ball und Gegner laufen. Bereits in den ersten 20 Minuten konnte unser Team vier Hochkaräter erspielen, aber Frederik Rocksien, Benito Diaz und Murat Ürel vergaben allesamt die Möglichkeiten. Die Zuschauer ahnten Böses als auch ein Tor von Benito wegen Abseits nicht gegeben wurde und Olympia quasi mit ihrer ersten Chance durch Alexander Weiss das 1:0 für die Gäste erzielte. Nach gut 30 Minuten dann die nächste gute Chance für Olympia, aber der Vorteil wurde von Schiedsrichter Andreas Schwilski nicht gegeben und unsere Mannschaft konnte sich wieder ordnen. Jetzt legte sich die Schockstarre unserer Jungs und sie drängten wieder nach vorne. Aus dem Spiel gelang zunächst nicht mehr viel, so dass eine Standardsituation herhalten musste. Kordo Mohammad schnappte sich den Ball und verwandelte den Freistoß satt ins obere Eck! Mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabine.

Trainer Wendt rüttelte noch einmal seine Mannschaft wach und so kam unsere Erste entschlossen aus der Kabine. Wir waren wieder spielbestimmend und drängten die Gäste in die eigene Hälfte. Nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff erkämpfte Patrick Boy den Ball und bediente Faith Enrenkaya, seinen Diagonalball brachte Freddy unter Kontrolle und schoss zum 2:1 für unsere Farben ein. In der 64.Minute dann eine ähnliche Situation Kambiz Tafazoli erkämpfte sich den Ball und schickte diesmal Freddy auf die Reise, seine punktgenaue Hereingabe nutzte Murat Ürel zur 3:1 Führung. Alles schien nun seinen erhofften Gang zu gehen, aber Olympia steckte nie auf und wollte es noch einmal wissen. Nur zwei Minuten später war Martin Mendig zur Stelle und verkürzte auf 3:2. Jetzt war es ein Spiel mit offenen Visier. Tobias Domann nahm sich in der 70.Minute ein Herz und zog einfach mal aus 30m ab. Ein herrlicher Treffer zum 4:2, damit sollte das Spiel eigentlich entschieden sein. Olympia kämpfte sich aber nochmals zurück, eine Unachtsamkeit in unserer Hintermannschaft nutzte Torben Drewing in der 88.Minute zum 4:3 und machte es noch einmal spannend. Olympia warf noch einmal alles nach vorne und ließ uns Platz für Konter, Kordo konnte dann nur mit einem Foulspiel im Strafraum gestoppt werden. Kambiz ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte souverän den 5:3 Endstand.

Letztendlich ein verdienter Sieg unserer Mannschaft, mit ein wenig mehr Schussglück und Konzentration in der Abwehr wäre sicherlich ein höherer Sieg möglich gewesen. Die Zuschauer sahen aber wieder ein gutes Spiel unseres Teams und die drei Punkte blieben in Siems. In der nächsten Woche geht es nun zum VfB Lübeck III, sicherlich eine der Wundertüten in der Kreisliga. Mit dem gleichen Engagement sollte dort aber auch ein Sieg möglich sein. Wir drücken Euch die Daumen!

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Bei perfekten äußeren Bedingungen ging es für unsere Zwote nach dem durchwachsenen Start in der A-Klasse, im Kreispokal die nächste Runde zu erreichen. Gegner war der TSV Schlutup II – ebenfalls ein Konkurrent aus der Liga. Das Trainerteam hatte einige Änderungen vorgenommen und war gespannt wie diese sich entwickeln würden.

Die Mannschaft hatte verstanden und legte auch gleich los wie die Feuerwehr. Bereits nach vier Minuten war Maik Bertmann zur Stelle und verwertete eine schöne Vorlage von Christian Reinke zum 1:0. Der Gast aus Schlutup schien geschockt und kam überhaupt nicht ins Spiel. Wir setzten nach und kamen bereits in der 8.Minute durch Tobias Reinke zur 2:0 Führung. So einen Start hatten nur die wenigsten Zuschauer erwartet. Und es ging weiter im vier Minuten Takt, dieses Mal schlug es allerdings auf der anderen Seite ein. Eine Kombination durch die Mitte konnte der TSV Schlutup zum 2:1 abschließen. Damit melden sich auch die Gäste im Spiel an und fortan gab es eine ausgeglichene Partie. Während die ersten Minuten noch guten Fußball boten, gab es in der Folgezeit eher Schmalkost von beiden Mannschaften. Beide Teams wollten wenig riskieren und agierten größtenteils mit langen Bällen, die meist in den engmaschigen Abwehrreihen hängen blieben. So ging es mit einer knappen Führung in die Kabine.

Nach der Halbzeit brachten beide Trainer neue Leute, um das Spiel der jeweiligen Mannschaft anzukurbeln. Schlutup versuchte etwas den Druck zu erhöhen, zeigte dabei allerdings wenig durchdachtes Spiel. Daniel Schuster, Kai Hennings, Daniel Blank und Ronny Stoecker (danke noch einmal für deine Hilfe) brachten die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung und wenn doch einmal ein Ball durchkam, konnte sich Sascha Reger im Tor auszeichnen. So plätscherte das Spiel dahin und lebte nur von der Spannung der knappen Führung. 16 Minuten vor dem Ende war damit Schluss, Mike Prehn vollendete eine schöne Aktion von Christian Reinke und Maik Bertmann zum 3:1. Der TSV Schlutup gab damit seine Bemühungen auf und ergab sich in sein Schicksal. Dennis Schrader, Christian Reinke und Luca Oeser schraubten mit ihren Treffern das Ergebnis in die Höhe. So hieß es am Ende 6:1 für unsere Farben. Sicherlich war der Sieg nicht unverdient wenn auch in der Höhe etwas zu hoch. Unsere Zwote zieht damit in das Achtelfinale des Kreispokales ein und erwartet dort den VfB Lübeck II.

Jetzt gilt es sich vorzubereiten auf das schwere Spiel am Sonntag gegen den ATSV Stockelsdorf 2, der als Mitfavorit in die Saison gegangen ist und auch schon gezeigt hat, dass man dieser Rolle gerecht werden will. Das Spiel findet zeitgleich zuhause mit dem Spiel der 1.Herren gegen Olympia Schwartau statt, so dass sich ein Besuch geradezu anbietet. Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

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